Lichtblick für die Stahlbranche?

Ein kleiner Lichtblick zeichnet sich für die leidgeprägte Stahlbranche ab. (Foto: Yado/Pixelio)
Ein kleiner Lichtblick zeichnet sich für die leidgeprägte Stahlbranche ab. (Foto: Yado/Pixelio)

Nach dem aktuellen Konjunkturbericht des Wirtschaftsverbandes Stahl- und Metallverarbeitung (WSM) ist eine positive Tendenz für die Monate Februar und März zu verzeichnen: Produktion und Umsatz stiegen um 8,1 und 8,2 Prozent. Die Auftragseingänge stiegen um 9,2 Prozent. Dies sei aber keine Entwarnung, so der Hauptgeschäftsführer des WSM Andreas Möhlenkamp. Die Stahlindustrie befände sich derzeit auf dem wirtschaftlichen Niveau von 2002.

Insgesamt ist die Produktion in der Stahlbranche aufgrund der Finanzkrise in den ersten drei Monaten von 2009 um 33,3 Prozent gesunken, der Umsatz um 33,2 und die Auftragseingänge sogar um 43,5 Prozent. Die Produktions- und Umsatzrekorde aus dem Vorjahr würden wohl für lange Zeit nicht mehr zu erreichen sein, so Möhlenkamp.

In der Marktwirtschaft geht es nun mal um das stetige Wachstum – aber ging es uns 2002 so schlecht?

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