
Die Preisträger des Xella Realisierungswettbewerbs „Zurück in die Stadt“ wurden im Rahmen der Vierten Architekturwoche München ausgezeichnet und die besten Projekte ausgestellt. Passend zum Wettbewerbsthema fand die Preisverleihung am 3. Juni 2008 in der
10. Etage des Hochhauses im Münchener Sonnenblock statt. Über 150 Teilnehmer besuchten die Veranstaltung und Ausstellung über den Dächern von München.

„„Zurück in die Stadt“ ist ein Trend, der klar zu beobachten ist. Was liegt da für einen der führenden Baustoffhersteller näher, hier einmal eine praxisnahe Umsetzung anzugehen“, erklärte Martina Langnickel, Marketing Xella Deutschland GmbH. „Dies war der Anlass für Xella, den Realisierungswettbewerb auszuschreiben – auch um hier Diskussionen anzustoßen und zu zeigen, wie vielfältig dieses Thema ist.“

Auftakt der Abendveranstaltung war die Podiumsdiskussion „Großstadt“ an der Katrin Hootz (Goetz und Hootz Architekten BDA), Bruno Krucker (Ballmoos Krucker Architekten), Prof. Walter A. Noebel (Architekt), Cornelius Mager (Stadtdirektor, Referat für Stadtplanung und Bauordnung) und Dr. Knut Riesmeier (GF MEAG Munich Ergo AssetManagement GmbH) teilnahmen. Anschließend referierte Prof. Dr. Thomas Jocher (Vorsitzender der Jury) zum Thema „Zurück in die Stadt“ und zeigte weltweite Beispiele für Stadtplanungs- und Entwicklungstendenzen auf.

Höhepunkt des Abends war die Preisverleihung des Wettbewerbs, bei der die fünf Preisträger ausgezeichnet und die Arbeit von Markus Seifert aus München lobend erwähnt wurden.
Die Preisträger des Wettbewerbs sind:
1. Preis (6.400 €): frank&friker Architekten, München
Ankauf (2.400 €): ahoch4 Architekten Ingenieure Designer, Zwickau
Ankauf (2.400 €): usp architekten, Berlin
Ankauf (2.400 €): Eberhard Möller, München
Ankauf (2.400 €): Ulmer TM Architekten, Berlin
Zu den Hauptkriterien der Jury zählte die Integrationsfähigkeit des Entwurfs in die Stadt sowie der Umgang mit dem Bestand in Berlin und München. Die Jurymitglieder legten außerdem großen Wert auf die Qualität der Grundrissgestaltung und den Umgang mit dem Ytong Massivdach. Sie wählte Projekte aus, die zudem das Thema Modularität im Rahmen eines außergewöhnlichen Gesamtentwurfs beantworteten.
Den Abend moderierte der Architekturkritiker und -theoretiker Andreas Ruby.
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